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Das Ahrtal

Nicht weit von Bonn mündet die Ahr in den Rhein. Hier beginnt das „Tal der roten Traube“, ein Kleinod unter den Rotwein-Anbaugebieten. Nur knapp 25 km erstreckt sich die Rebenfläche von der unteren bis zur mittleren Ahr.

Wie kein anderer beschrieb Gottfried Kinkel dieses Weinbaugebiet: „Die eng zusammengedrängten Felsen verdoppeln im Sommer die Hitze durch Wiederstrahlung; der schwarzgebröckelte Schieferstein, mit welchem der Boden der Weinberge absichtlich bedeckt wird, saugt die Glut des Tages ein und lässt sie während der kühlen Nacht auf die Trauben nachwirken.

Auch der Fluss gibt den Winzern seinen Segen: Aus seinem lauen Wasser steigen im Sommer die warmen Nebel in die abgekühlte Nachtluft empor, die man am frühen Sommermorgen so still und wunderbar brütend im ganzen Tal antrifft; sie tränken den versengten Felsgrund und erweichen die Hülsen der Trauben gegen die reifende Glut des Sonnenstrahls.“

Die steilen und schroffen Schieferhängen des wildromantischen Ahrtals sind hauptsächlich bekannt für Ihre Früh- und Spätburgunder, denn mit 85% Rotweinanteil ist die Ahr das nördlichste geschlossene Rotweinanbaugebiet.